Ein Erfahrungsbericht: Mein Leben mit Prostatakrebs

Wenn moderne Therapien zum Wendepunkt werden

Neue Lebensqualität bei Prostatakrebs

2026-04-22

Joachim P. erhielt damals unerwartet die Diagnose Prostatakrebs im bereits fortgeschrittenen metastasierten Stadium, auch mHSPC genannt.

„Ich habe ein zweites Leben bekommen.“

Joachim P. berichtet über seinen Weg mit fortschreitendem Prostatakrebs

Vor einigen Jahren erhielt Joachim P. die Diagnose metastasiertes, fortschreitendes Prostatakarzinom. Erste Anzeichen zeigten sich in Form starker Rückenschmerzen, deren Ursprung er zunächst nicht einordnen konnte. Eine Untersuchung beim Urologen brachte schließlich Klarheit über die Ursache seiner Beschwerden.


Wie Joachim P. den Moment der Prostatakrebsdiagnose erlebt hat, warum moderne Therapieoptionen für ihn zum Wendepunkt wurden und wie sein Weg ihn schließlich nach Thailand führte, erzählt er im Video.

 


 

Vom Orthopäden zum Urologen

„Ich hatte fürchterliche Rückenschmerzen und konnte gar nicht mehr richtig gehen“, erinnert sich Joachim. Auch Autofahren und Treppensteigen wurden für ihn zunehmend schwieriger. Wegen seiner Symptome suchte er mehrere Ärzte auf, einen Orthopäden, seinen Hausarzt und schließlich mit Überweisung auch einen Urologen.

 

Typische Anzeichen, die im fortgeschrittenen Stadium auftreten können, sind zum Beispiel: 

Grafik: Symptome bei Prostatakrebs 600x200px
Grafik: Symptome bei Prostatakrebs 600x200px

 

Die Diagnose: Der Moment der Gewissheit

Nach einer MRT-Untersuchung stand die Diagnose fest: Bei Joachim P. wurde fortgeschrittener Prostatakrebs festgestellt, der bereits zahlreiche Metastasen gebildet hat. Sein Arzt erklärte ihm: „Herr P., Sie haben Prostatakrebs in einem sehr fortgeschrittenen Stadium. Er hat bereits gestreut und betrifft auch Ihre Knochen. Ihr PSA-Wert liegt bei 9.973.“ Für Joachim P. war diese Nachricht zunächst ein Schock. 

Zur Einordnung: Der PSA-Wert in Kürze

Das prostataspezifische Antigen (PSA) ist ein Eiweiß, das Hinweise auf Prostatakrebs liefern kann. Der PSA-Wert wird in Nanogramm pro Milliliter (ng/ml) angegeben und im Blut bestimmt. Bei Männern zwischen 60 und 70 Jahren liegt der Normwert beispielsweise bei < 3,1 ng/ml. Eine Erhöhung kann verschiedene Ursachen haben und muss nicht immer auf Prostatakrebs deuten. Hier ist ein enger Austausch mit dem Behandlungsteam wichtig.
 

Moderne Prostatakrebs-Therapien als Wendepunkt

Nach dem ersten Schock fasste Joachim P. schnell neuen Mut und entschied sich dazu, aktiv gegen die Erkrankung anzugehen. Gemeinsam mit seinem Arzt begann er eine Intensivtherapie, die die Krebszellen von mehreren Seiten angreift. Die Behandlung zeigte rasch Wirkung: Seit fast zwei Jahren liegt sein PSA-Wert unterhalb der Nachweisgrenze (< 0,01 ng/ml).
 

Konterfei Prostatakrebspatient Joachim P. in Kreisform 1080x1080px

 

"Ich habe durch die Therapie keine Nebenwirkungen und mir geht super. Ich merke den Krebs nicht und gehe positiv durchs Leben. Wir haben nur eins – und das will ich genießen." - Joachim P.

Prostatakrebspatient Joachim Arm in Arm mit seiner Schwester 1000x667px

Wenn Lebensfreude zurückkehrt

Der Verlauf von Joachim P. zeigt, dass auch bei einer fortgeschrittenen Prostatakrebsdiagnose positive Entwicklungen möglich sind. Eine individuell abgestimmte und konsequent umgesetzte Therapie kann dazu beitragen, die Erkrankung langfristig zu kontrollieren und Lebensqualität zu erhalten. Auch Joachim lebt seit seiner Therapie wieder selbst bestimmt, verbringt Zeit mit seiner Familie und reist um die Welt.

 

Einblicke in Joachims Thailandreise

 

 


 

 

Nützliches Downloadmaterial

 

 

Sehen Sie sich weitere Videos rund um das Thema Prostatakrebs an: