Gesund und fit im Herbst – Was Prostatakrebs-Patienten jetzt für mehr Lebensqualität tun können

Blogbeitrag September

Nasskalte Tage und ungemütliche Temperaturen laden dazu ein, sich hängen zu lassen und zu Hause einzuigeln. Gerade für (Prostata-)Krebspatienten ist das nicht der beste Weg, um die dunkle Jahreszeit seelisch und körperlich gut zu meistern. Um das Aufkommen von Trägheit und körperlicher Beschwerden zu verhindern, können Krebspatienten die kühlen Monate mit den folgenden Tipps und Ideen erleben und dem Herbst gut gelaunt, fit und mit einem hohen Maß an Lebensqualität begegnen.Alternative zur wissenschaftlich fundierten und evidenzbasierten Medizin.

 

Herbstzeit ist Kürbiszeit!

Eine vitamin- und nährstoffreiche Ernährung ist für Krebspatienten unerlässlich. Der Herbst bringt tolles Saisonobst und -gemüse auf den Speiseplan. Allen voran der Kürbis – mit seiner Vielzahl an Sorten, die sich im Geschmack und in der Einsetzbarkeit unterscheiden, verleiht er jeder Mahlzeit etwas Besonderes und Spannendes. Das Herbstgemüse wartet außerdem mit einer ganzen Menge wertvoller Inhaltsstoffe auf: Kalium, Kalzium, Magnesium, Betacarotin, Eisen und Ballaststoffe, die die Verdauung regulieren. Besonders lecker durch seinen nussigen Geschmack: Der Butternut-Kürbis. Wer es exotischer mag, probiert sich am Spaghetti-Kürbis.
Auch die Kürbiskerne können getrocknet verzehrt werden und enthalten Vitamine und Mineralstoffe. Der Mythos, dass Kürbiskerne ein Volksmittel gegen Prostatabeschwerden sind, ist übrigens falsch. Dies haben Studien belegt; also lieber das Geld sparen, anstatt für Präparate aus Kürbiskernen ausgeben. Lecker und gesund sind sie trotzdem – nur eben keine Wundermittel.

 

Bewegung im Herbst – Auf Pilzsuche

Trockene oder gar sonnige Herbsttage laden zu ausgedehnten Spaziergängen ein, um als Krebspatienten in Bewegung zu bleiben. Und gerade im Herbst gibt es in der Natur viel zu Entdecken und zu Bestaunen. Wie wäre es mit einem Ausflug, um essbare Pilze zu sammeln? Die Konzentration der Blickrichtung auf den Waldboden ist eine ungewohnte Erfahrung und bietet selbst auf der gewohnten Spazierstrecke neue Entdeckungen. Aber Vorsicht – es gibt viele Pilze, die nicht essbar sind; nehmen Sie einen erfahrenen Pilzsammler mit oder informieren Sie sich vorab über die wichtigsten Merkmale zur Bestimmung. Mittlerweile werden sogar Pilz-Lehrwanderungen angeboten, bei denen Experten gemeinsam mit Anfängern losziehen und die Pilzsammlung begleiten. So wird aus dem schnell mal eintönigen Spaziergang ein kleines Abenteuer im Freien – und was es dann zum Abendessen gibt, wissen Sie dann auch schon. Informieren Sie sich z.B. hier: http://www.pilzschule.de/

 

Es werde Licht!

Gute Beleuchtung kann an dunklen, nasskalten Tagen die Stimmung buchstäblich erhellen. Denn angenehmes Licht vermittelt Behaglichkeit und ein wohlig warmes Gefühl – so kann ein Gefühl von guter Lebensqualität in den eigenen vier Wänden hergestellt werden. Das kann auch ermattenden Befindlichkeiten wie Fatigue-Erscheinungen positiv entgegenwirken. Ein prüfender Blick auf die Lichtverhältnisse und entsprechende Maßnahmen können für große Effekten bei den Betroffenen sorgen.

 

Trockene Raumluft vermeiden

Und noch ein Tipp, der sich auf die eigenen vier Wände anwenden lässt: Vermeiden Sie zu trockene Raumluft. Gerade bei Chemotherapien können die Mund- und Rachenschleimhäute sich entzünden und auch Hände und Füße in Mitleidenschaft gezogen werden. Eine gute Luftfeuchtigkeit, die nicht zu trocken ist, pflegt und zahlt auf die betroffenen Stellen ein. Wasserschalen an der Heizung, Luftbefeuchter und regelmäßiges Lüften verschaffen Abhilfe.

 

Die Immunabwehr stärken:

Zur Stärkung der Immunabwehr wird allgemeinhin regelmäßiges Saunieren empfohlen.     Krebspatienten sind gerade während Chemo-, Strahlen- oder Hormontherapie anfälliger für Viren, Bakterien und Infektionen, da die Therapien die Abwehrzellen beeinträchtigen. Gerade im Herbst/Winter gilt es daher, die Immunabwehr aktiv zu stärken.    
Grundsätzlich wird regelmäßiges Saunieren empfohlen. Auch (Prostata-)Krebspatienten, deren Kreislauf stabil ist und die keine ernsthaften Herzprobleme aufweisen, können guten Gewissens den ein oder anderen Saunagang einlegen. Um sicherzugehen, sollten Betroffene den Sauna-Besuch vorab mit dem Arzt besprechen. Alternativ können auch Fußbäder zu Hause eine Wohltat für den gesamten Körper darstellen.

 

 

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